.Augensteuerung - Maussteuerung mit den Augen

Eine Augensteuerung ermöglicht dem Behinderten, einen Computer bzw. ein Kommunikationsgerät nur mit Hilfe seiner Augenbewegungen (Blickrichtung) zu steuern.
   
Mit Hilfe dieser Technik und einem entsprechenden Kommunikationsprogramm kann man auch bei schwersten Erkrankungen und Behinderungen mittels Schriftsprache und / oder Symbolen kommunizieren.
Die Auswahl des angeblickten Zielobjektes erfolgt wahlweise durch Zwinkern oder Verweilen auf dem Feld.

Auch eine übliche Computeroberfläche (Word, Internet etc.) lässt sich bei einiger Übung mit einer Augensteuerung inkl. Bildschirmtastatur und einer Software zur Auslösung der Mausklicks nutzen.

Über ein in das Grundgerät integrierbares Umfeldsteuerungsmodul können Geräte wie z.B. der Fernseher mit Augensteuerung bedient werden.

Kommunikationsgerät mit Augensteuerung
Kalibrierung der Augensteuerung am Notebook Die Kalibrierung der Augensteuerung wird im Regelfall einmal vorgenommen, und der Nutzer passt sie bei starker Veränderung der Position bzw. Stellung des Geräts selbständig wieder an.

Für einen liegenden Nutzer kann das Komplettsystem mit Hilfe eines Rollständers zu ihm ans Bett gefahren und bei Nichtbenutzung oder pflegerischen Tätigkeiten leicht zur Seite geschoben werden, da ja keine Kabel Richtung Bediener nötig sind. Veränderungen der Liegeposition lassen sich durch stufenlos einstellbare 3D-Gelenke am Rollständer einfach ausgleichen.

Rollständer für Kommunikationsgerät mit Augensteuerung
Für die Nutzung am Tisch, mit dem eigenen PC als Grundgerät, ist für bestimmte Augensteuerungen ein Tischständer verfügbar.
Augensteuerung mit TischständerDa es nicht die „Allzweck-Augensteuerung“ gibt, muss ein solches Hilfsmittel gründlich getestet werden.
Eine hohe Konzentrationsfähigkeit und eine gute Funktion der Muskeln zur Bewegung des Augenglaskörpers sollten für eine erfolgreiche Nutzung einer Augensteuerung gegeben sein.

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Letzte Änderung: 11.02.2013